Starke Zahnschmerzen sind quälend! Ob es sich um einen pochenden, anhaltenden oder stechenden Schmerz handelt – wenn man darunter leidet, ist der Alltag kaum zu bewältigen. Die möglichen Ursachen für Zahnschmerzen sind vielfältig. Neben einer Nervenentzündung (Pulpitis) können auch Karies, freiliegende Zahnhälse, eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) oder empfindliche Zähne Auslöser für diesen belastenden Schmerz sein.

Freesmile bietet allen Patienten in Rom, die vermuten, an einer Pulpitis zu leiden, eine zahnärztliche Notfallversorgung.
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Doch lassen Sie uns auf die Pulpitis, ihre Ursachen und die Erkennung ihrer Symptome zurückkommen:
Die Ursachen von Zahnschmerzen
Nervenentzündung
Die Pulpitis ist die Hauptursache für starke Zahnschmerzen. Die Zahnpulpa, ein weiches Gewebe, liegt geschützt unter der harten Schale aus Zahnschmelz und Dentin im Inneren des Zahns und reicht bis zur Wurzelspitze. Sie besteht aus Bindegewebe, in das Blut- und Lymphgefäße sowie Nerven eingebettet sind. Eine Entzündung der Zahnpulpa (Pulpitis) kann verschiedene Ursachen und verheerende Folgen für den betroffenen Zahn haben.
Ursachen der Nervenentzündung
Obwohl der Zahnschmelz die härteste Substanz im menschlichen Körper ist, kann er durch eine unbehandelte Kariesinfektion so tiefgreifend geschädigt werden, dass die entstehenden Defekte oder Risse das Zahninnere erreichen und Bakterien eine Entzündung auslösen. Auch eine Zahnfraktur, Erkrankungen der Kieferhöhle oder mechanische, chemische bzw. thermische Reize während einer zahnärztlichen Behandlung können eine Pulpitis hervorrufen. Der Zahnnerv reagiert auf das Eindringen von Bakterien oder andere Reize mit einer natürlichen Abwehrreaktion – der Entzündung. Die Durchblutung steigt, und Abwehrzellen werden verstärkt zum Zahnnerv transportiert.
Welche Symptome verursacht eine Entzündung des Zahnnervs?
Es gibt zwei Phasen der Pulpitis: die reversible und die irreversible. Beide sind mit Schmerzen verbunden.

Reversible Pulpitis
Bei der reversiblen Pulpitis befindet sich die Entzündung noch im Anfangsstadium und äußert sich durch kurzzeitige, intermittierende Schmerzen, die sich mit schmerzfreien Phasen abwechseln. Der Schmerz wird durch äußere Reize wie süße Speisen, Hitze oder Kälte ausgelöst. In diesem Stadium kann die Entzündung vom Zahnarzt noch erfolgreich behandelt werden.
Irreversible Pulpitis
Wird die Entzündung des Zahnnervs (Pulpitis) zu spät erkannt oder ignoriert, kann sich eine irreversible Pulpitis entwickeln. Dieses Entzündungsstadium ist durch intensive, langanhaltende Zahnschmerzen gekennzeichnet, die in den gesamten Ober- oder Unterkiefer ausstrahlen können. Durch den erhöhten Druck im Zahninneren infolge der Entzündung und der ständigen Reizung sterben die geschädigten Nerven und Blutgefäße ab. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zur Pulpanekrose; das Gewebe im Zahninneren zersetzt sich, und Karies breitet sich aus. Bakterien können von der Pulpa über die Wurzelspitze in das umliegende Gewebe und den Knochen vordringen und schließlich den gesamten Körper beeinträchtigen. Lymphknoten und Wange schwellen an, und es bildet sich ein Zahnfleischabszess. Wenn sich Eiter in der Pulpa gebildet hat, kann dieser in den Mundraum gelangen und einen unangenehmen Geschmack sowie Mundgeruch verursachen. Wenn der Zahnnerv (Pulpa) abstirbt, lässt auch der Schmerz nach und verschwindet ganz. Die Infektion ist damit jedoch nicht beseitigt. Da sich anaerobe Bakterien über die Blutbahn schnell im Körper ausbreiten können, besteht die Gefahr einer systemischen Entzündung. Wenn diese Mikroorganismen die Herzklappen oder das Herzinnere angreifen und entzünden, kann dies in einigen Fällen zu einer Herzmuskelentzündung (Endokarditis) führen, die unbehandelt meist tödlich verläuft.
Wichtig: Was ist zu tun?
Starke Zahnschmerzen sind immer ein Grund, so schnell wie möglich einen Zahnarzt aufzusuchen. Sie können das Symptom einer Zahnerkrankung mit schwerwiegenden Folgen sein. Es ist wichtig, einer Pulpitis vorzubeugen. Vorbeugen ist daher immer besser als Heilen.
Wie behandelt der Zahnarzt eine Pulpitis?
Bei einer reversiblen Pulpitis wird der Zahnarzt die Ursache ermitteln und beseitigen. Ist der Schaden auf Karies zurückzuführen, wird der Zahn gefüllt oder restauriert, und entzündungshemmende Medikamente fördern die Heilung. Ein Zahn mit irreversibler Pulpitis kann meist nur durch eine Wurzelkanalbehandlung gerettet werden. Dabei wird der entzündete Zahn geöffnet, das gesamte Pulpagewebe aus dem Inneren entfernt und die Wurzelkanäle gespült, um sie keimfrei zu machen. Anschließend werden die Wurzelkanäle bis zur Spitze mit einem speziellen Material gefüllt, um Keimen keinen Raum mehr zu lassen, und der Zahn wird bakteriendicht verschlossen. Nach Beseitigung der Entzündung kann es notwendig sein, den Zahn zu überkronen, wenn im Inneren zu viel Dentin entfernt wurde und die Stabilität gefährdet ist. Entzündungsherde müssen vollständig eliminiert werden, um eine Ausbreitung auf andere Zähne zu verhindern. Bleiben die Beschwerden bestehen oder ist die Entzündung chronisch, kann der Zahnarzt auch eine Wurzelspitzenresektion (Apektomie) durchführen, bei der die Wurzelspitze operativ entfernt wird. Führt auch diese Behandlung nicht zum Erfolg, bleibt als einzige Option die Extraktion des Zahns.
Karies oder Zahnfraktur
Karies ist eine der häufigsten Zahnerkrankungen und kann starke Schmerzen verursachen. Die Tiefe der Karies bestimmt die Intensität des Schmerzes. Eine sehr kleine Karies kann oft einfach geglättet werden. Eine Karies, die bereits den Nerv erreicht hat, führt auch zu einer mechanischen Schwächung des Zahns. Nur eine gezielte Therapie kann die Stabilität des Zahns wiederherstellen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Artikeln zu spezifischen Behandlungen und in der Beschreibung unserer Servicequalität. Denken Sie daran: Je früher Karies diagnostiziert wird, desto schonender kann sie entfernt und der gesunde Teil des Zahns erhalten werden.
Weitere Ursachen für Zahnschmerzen
Parodontitis und Zahnwurzelentzündung
Freiliegende Zahnhälse sind oft die Folge einer fortschreitenden Parodontitis und reagieren aufgrund des freiliegenden Dentins empfindlich auf Hitze, Kälte und Süßes. Dies führt häufig zu einer besonders schmerzhaften Entzündung der Zahnwurzel.
Gingivitis, Weisheitszähne oder andere Ursachen
Zahnschmerzen gehen nicht immer vom Zahn selbst aus. Eine Zahnfleischentzündung kann ebenso schmerzhaft sein und wird oft durch bakterielle Plaque verursacht. Eine frühzeitige Diagnose und rechtzeitige Behandlung können diese starken Schmerzen verhindern. Ein weiterer Grund für Schmerzen im Mundraum ist der verzögerte Durchbruch von Weisheitszähnen. Unregelmäßig gewachsene Zähne, zu enge Zahnspangen bei Jugendlichen oder schlecht sitzende Zahnprothesen können ebenfalls Schmerzen in den Zähnen oder Kiefern verursachen. Druck auf die Zähne, der oft schmerzhaft anhält, wird auch durch psychischen Stress verursacht. Nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus) ist ein Ausdruck dieses Phänomens.
Mögliche weitere Folgen von spät oder nicht behandelten Zahnschmerzen
Krankheitserreger aus der Mundhöhle können über Entzündungsherde in die Blutbahn gelangen und andere Körperregionen infizieren. Atemwegserkrankungen, Herzklappenstörungen und Endokarditis (lebensbedrohlich), Rheuma oder ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall treten beispielsweise häufig in Verbindung mit Parodontitis auf.
Zahnschmerzen: Was tun und was einnehmen
Starke Zahnschmerzen sind immer ein Grund, so schnell wie möglich den Zahnarzt aufzusuchen. Sie können ein Symptom für eine Zahnerkrankung mit ernsten Folgen sein. Es gilt, eine Pulpitis zu vermeiden.
Schmerzmittel (Analgetika)
Schmerzmittel sind oft die erste Wahl bei Zahnneuralgien und können mit rezeptfreien Medikamenten gelindert werden, bis Sie den Zahnarzt aufsuchen. Entzündungshemmende Medikamente wie Ibuprofen und Paracetamol helfen oft. Acetylsalicylsäure (Aspirin) hat entzündungshemmende Eigenschaften, verlangsamt aber die Blutgerinnung für mehrere Tage. Diese Mittel sind keine Dauerlösung; die eigentlichen Ursachen der Zahnschmerzen werden nur vorübergehend maskiert und können sich bei längerem Gebrauch dieser Medikamente verschlimmern. Hier eine dramatische, aber mögliche Pathogenese: Eine unbehandelte Karies führt zur Pulpitis, aus der wiederum eine entzündliche Knochenzyste entsteht. Der Eiter „frisst“ sich durch den Knochen und bildet einen Abszess (geschwollene Wange). Die Bakterien werden über die Blutbahn zum Herzen transportiert, setzen sich am Gewebe fest und entzünden das Herz und die Herzklappen. Diese Entzündung kann tödlich enden, wenn sie nicht erkannt wird. Auch wenn dieses Szenario nicht am wahrscheinlichsten ist, lässt sich eine Kieferentzündung durch eine angemessene Behandlung durch ein erfahrenes Zahnarztteam leicht vermeiden.
Wir helfen Ihnen, Ihre Röntgenbilder zu verstehen, damit Sie besser mit Ihrem Zahnarzt kommunizieren können.
Zahnschmerzen: Natürliche Hausmittel
Es gibt verschiedene natürliche Hausmittel gegen Zahnschmerzen, die pochende Schmerzen vorübergehend lindern können.
Kühlpads
Bei starken Schmerzen im Mundraum kann die Kühlung mit Eis Linderung verschaffen.
Spülungen mit Kräutertees oder Salzwasser
Die entzündungshemmende Wirkung verschiedener Kräutertees ist bekannt. Bei Zahnschmerzen können Spülungen mit Kamille, Salbei oder Pfefferminze eine schmerzlindernde Wirkung haben. Ein weiteres Hausmittel gegen Zahnschmerzen ist das Spülen des Mundes mit einer hochkonzentrierten, lauwarmen Salzwasserlösung. Durch wiederholtes Hin- und Herspülen der antiseptischen Lösung kann der Schmerz vorübergehend gelindert werden.
Gewürznelken oder Nelkenöl
Die Gewürznelke ist eines der am häufigsten verwendeten Hausmittel gegen Zahnschmerzen. Das Öl oder die getrocknete Blütenknospe wirkt betäubend, entzündungshemmend und desinfizierend. Andere gängige Soforthilfen bei Zahnschmerzen sind Zwiebeln, Teebaumöl oder Alkohol.
Viele dieser natürlichen Heilmittel können Zahnschmerzen bis zu einem gewissen Grad lindern, aber auch hier ist ein Besuch beim Zahnarzt unumgänglich.
Fazit: Schmerzmittel und Hausmittel ersetzen nicht den Zahnarzt
Kurz gesagt: Wenn Sie Zahnschmerzen haben, vereinbaren Sie SOFORT einen Termin bei Ihrem Zahnarzt. Wenn Sie Schmerzen jeglicher Art im Mund verspüren, zögern Sie nicht, so schnell wie möglich einen Termin in unserer Zahnarztpraxis zu vereinbaren! Je früher das klinische Bild diagnostiziert wird, desto geringer ist der erforderliche Eingriff.
Wir möchten, dass Ihre Zähne ein Leben lang gesund bleiben! Rufen Sie uns unter 06 33 33 377 an, wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten. In Notfällen ist unser Zentrum von Montag bis Freitag, von 9:00 bis 19:30 Uhr für Sie da.






