Piercings können an jeder beliebigen Stelle unseres Körpers angebracht werden. Ob an der Augenbraue oder am Bauchnabel, das ist reine Geschmackssache. Wichtig ist jedoch, dass das Einbringen eines metallischen Fremdkörpers zu mehr oder weniger schweren Infektionen führen kann. Gerade deshalb ist bei der Anbringung von Piercings an empfindlichen Körperstellen wie Lippen und Zunge höchste Vorsicht geboten. Vertrauen Sie sich ausschließlich seriösen Fachleuten an.
Zunächst ist es von größter Wichtigkeit, dass die verwendeten Instrumente ordnungsgemäß sterilisiert sind und die „Piercer“ über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, um einen risikofreien Eingriff durchzuführen.
Darüber hinaus sollten die zahnärztlichen Kontrolluntersuchungen intensiviert werden, da die Anwesenheit eines Fremdkörpers in der Mundhöhle die Zähne schädigen oder Zahnfleischinfektionen hervorrufen kann.
Untersuchungen der Dental School der University of Buffalo haben beispielsweise gezeigt, dass die ständige Reibung des Piercings an den Oberkieferzähnen beim Sprechen oder Essen dazu führen kann, dass die Schneidezähne auseinandergeschoben werden.
Das Piercing könnte demnach die Zähne absplittern lassen oder verschieben, wodurch abnormale Lücken, sogenannte Diastemata, entstehen. Mehr noch: Ohne angemessene Mundhygiene könnte das Piercing Zahnfleischinfektionen verursachen, mit der Gefahr von Zahnfleischrückgang oder schlimmer noch, der Bildung von parodontalen Taschen.
Das Piercing könnte demnach die Zähne absplittern lassen oder verschieben, wodurch abnormale Lücken, sogenannte Diastemata, entstehen. Mehr noch: Ohne angemessene Mundhygiene könnte das Piercing Zahnfleischinfektionen verursachen, mit der Gefahr von Zahnfleischrückgang oder schlimmer noch, der Bildung von parodontalen Taschen.




